Diffusionsoffene Aufbauten mit Hanf stabilisieren das Mikroklima, während Kork kaum Wasser aufsaugt und schnell trocknet. Myzel benötigt Schutz vor stehendem Wasser, überzeugt jedoch bei kontrollierter Luftfeuchte. Mit richtigem Fugenbild, Dichtungen und atmungsaktiven Finishs bleiben Bauteile formstabil, hygienisch und über Jahre hinweg unproblematisch zu reinigen.
Korkböden zeigen hervorragende Eindrückfestigkeit und bilden nach Möbelabdrücken meist wieder eine ebene Fläche. Hanfplatten tragen gut als Wand- oder Deckenauflage, während Myzelverbund besser für Paneele, Leuchten oder dekorative Elemente geeignet ist. Wähle je nach Nutzungsklasse, Möbelgewichten und Raumgröße, um dauerhaft Freude zu haben.
Mineralische Estriche, stabile Holzwerkstoffe oder massive Wände bilden die Grundlage. Achte auf Ebenheit, Trockenheit und Tragfähigkeit, bevor Kork verklebt, Hanf hinter Beplankungen verschwindet oder Myzelpaneele verdübelt werden. Plane Dehnfugen, entkoppelnde Unterlagen und schraubbare Verbindungen, um spätere Anpassungen schnell, staubarm und präzise umzusetzen.
Öle, Wachse und wasserbasierte Lacke schützen, ohne die natürlichen Poren vollständig zu schließen. Bei Myzel empfiehlt sich eine dünne Versiegelung gegen Flecken, bei Kork ein elastischer Schutzfilm, bei Hanf gegebenenfalls ein Fleckenschutzspray. Teste Musterflächen, beobachte Reaktion und stimme Glanzgrad, Pflegeaufwand sowie Umweltverträglichkeit sorgfältig ab.
Kleine Kratzer im Kork lassen sich auspolieren oder punktuell ausbessern, geölte Flächen können nachgepflegt werden. Hanftextilien behalten Form durch sanfte Reinigung und Lufttrocknung. Myzelpaneele profitieren von abnehmbaren Bezügen. Dokumentiere Pflegeintervalle, bitte um Tipps in den Kommentaren und teile Erfolge, damit alle voneinander lernen.






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